Professor Mingau

Baumphilologe

Professor Mingaus Forschungen eröffnen einem menschlichen Publikum erstmals den Zugang zu literarischen Werken, die nicht nur von Bäumen handeln, sondern von Bäumen verfasst wurden.

Tafelbild Baumphilologie

Was ist Baumphilologie?

Die Baumphilologie, ein neu erblühender Wissenschaftszweig, widmet sich der Erforschung der Literatur und Sprache der Bäume.

Obwohl die neue Disziplin noch in den ersten Keimen steckt, eröffnet sie ungemein fruchtbare Zukunftsperspektiven. Erstmals in der Geschichte etabliert sie einen gleichberechtigten Dialog zwischen Baum und Mensch.

Stempel Arbolyrikum

Das Arbolyrikum

Die Lese- und Fotoausstellung „Arbolyrikum — Galerie der dichtenden Bäume“ präsentiert vielsagende Porträts von Baum- dichterinnen und Baumdichtern aus Berlin und Brandenburg.

Dazu gehören Texthefte mit ausgewählten Baumgedichten und Baumdichterbiographien, die den Besuchern einen vertiefenden Blick in das Innenleben der hölzernen Poeten gestatten.

Foto Professor Mingau lesend

Prof. Mingaus Salon

Begleitend zur Ausstellung von 12 Baumdichterporträts aus dem Arbolyrikum in Myer's Hotel Berlin fanden bis Ende 2015 monatlich baumphilologische Matinees statt.

Für 2016 sind bisher noch keine Veranstaltungen geplant. Professor Mingau steht Ihnen für eine einmalige Lesung, eine Lesereihe mit längerfristiger Ausstellung oder andere Aktionen an Ihrem Veranstaltungsort gerne zur Verfügung.

Beispielbilder mit Rahmen

Baumdichter für Ihr Wohnzimmer

Schmücken Sie Ihr Wohnzimmer (oder Büro, Arztpraxis, Hotel…) mit Kunstwerken, die nicht nur gediegen aussehen, sondern auch eine Geschichte erzählen!

Professor Mingaus anthropo- morphe Baumgesichter wecken bei den unterschiedlichsten Menschen Interesse und regen zum phantasievollen Weiterspinnen an.

Professor Mingau

Einführung in sein Lebenswerk

Professor Mingau, Baumphilologe, Berlin Professor Mingau versteht sich als Pionier neuer Wege der Forschung und Kritiker des herrschenden Wissenschaftsbetriebes.

Mit seiner Arbeit an der Erschließung der Arbolite- ratur (Literatur der Bäume) und der Poltersprache will er dazu beitragen, den unseligen Gegensatz zwischen Kultur und Natur, in dem er die Wurzel (d.h. die ideologische Grundlage und zugleich die Achillesferse) des ökonomischen und ökologischen Holzweges unserer Zivilisation sieht, zu überwinden.

Ohne allzu vornehme Zurückhaltung setzt der Professor, der seine wissenschaftliche Laufbahn in jungen Jahren als Mitbegründer der renommierten Berliner Hochstaplerakademie (BHA) begann, sich gerne selbst in Szene, berichtet von seinen Begegnungen mit Baumdichtern, präsentiert seine Übersetzungen aus dem Baumhochdeutschen und propagiert mit Verve seine Vision eines Zeitalters, in dem Bäume und Menschen sich sprachlich verständigen und intellektuell auf gleicher Augenhöhe begegnen werden.

Neben seinen Gesprächen mit dichtenden und denkenden Bäumen pflegt Professor Mingau auch persönlichen Umgang mit dem Klabautermann, dem notorisch polternden Schiffskobold, dem er wesent- liche Impulse für sein wissenschaftliches Hauptwerk, die Mingau-Kienspansche Poltertheorie, verdankt.

Der Lehrstuhl

für Baumphilologie und Theorie des Polterns in Berlin

Der 2015 gegründete unabhängige Lehrstuhl steht vor der Herausforderung, ein Exzellenzcluster von gelehrten Bäumen und Menschen heranreifen zu lassen, Experten einer neuen Art, die einer Zukunft des respektvollen und qualifizierten Miteinanders der beiden höchstentwickel- ten Spezies des Pflanzen- und des Tierreiches gewachsen sind.

Als institutionelle Keimzelle eines Diskurses, der, statt die weitere Perfektionierung von Techniken zur Beherrschung des Lebens anzustreben, um ein Verstehen der Sprache und Kultur anderer Lebewesen bemüht ist, steht und fällt der Lehrstuhl mit dem Wachsen und Ranken seiner interdisziplinären, sozialen und transbiospezifischen Vernetzungen.

Lehrstuhl für Baumphilologie

Studia arboreitatis

Ein neuer Bildungshorizont, verwurzelt in humanistischer und romantischer Tradition

Wurzelgeflecht

Konvergenzen der Baumphilologie und der neueren Biologie

Gefühle, Kommunikationsformen und ästhetische Eleganz, also gewissermaßen kulturelle Aspekte, rücken bei Versuchen, das Leben nichtmenschlicher Organismen in seinem Zusammenhang zu erfassen, immer stärker in den Focus auch der naturwissenschaftlichen Forschung.

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Mystische Weidenkrone

Von der Weltesche Yggdrasil zur bürger- lichen Baumpatenschaft

Zu allen Zeiten haben Bäume in der menschlichen Kultur, Religion, Kunst und Literatur einen zentralen Platz eingenommen. Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte der Beziehung zwischen Baum und Mensch offenbart allerdings aufschlussreiche Veränderungen.

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Buchstabenbaum

Linguistisches Neuland - die Entzifferung der Poltersprache

Professor Mingau und sein Mitarbei- ter Dr. Kienspan wagen eine Umdeutung des Polterns von der zufälligen Begleiterscheinung des Arbeitens oder Rumorens zum erlernbaren Kommunikationsmittel für eine zukünftige Verständigung zwischen Bäumen und Meschen.

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weitere Themen

Baumdichterporträts

Auf seinen jahrzehntelangen baumphilologischen Streifzügen durch das literarische Dickicht der Wälder und des Großstadtdschungels hat Professor Mingau die Baumdichterpersönlichkeiten, die ihm ihr künstlerisches Wort offenbarten, stets auch in fotografischen Porträts festgehalten. Betrachten Sie hier einige Kostproben!

Klicken Sie die einzelnen Baumgesichter an, dann öffnet sich eine größere Ansicht mit Beschriftung (Name und Standort des betreffenden Dichterbaums). Es handelt sich bei den Porträtierten ausnahmslos um bedeutende Vertreter der zeitgenössischen deutschen Arboliteratur.

Der Allgäuer Baumdichter Carlo di Legno (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Raissa Gribowa, Zunderschwamm und exzentrische Dichterin aus Potsdam-Babelsberg (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Der Baumdichter und Mediziner Jean-Pierre Kornthal (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Baumdichter und Revolutionär Kalle Wischnewski, Berlin-Kladow (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Der bedeutende Dichter- und Verlegerbaum Heinrich Leupold (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Leonore Frühauf, Baumlyrikerin aus Netzeband bei Neuruppin (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Jorinde Moderegger, Baumdichterin und Wahrsagerin in der Schorfheide (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Roland Ritter vom Stolzenfels, ein Baumpoet von altem Adel (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Peter Rauch, der sanfte Spötter vom Tegeler See (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Baumdichter Fritz Bollmann, verwurzelt im Berliner Friedrichshain (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Jonas Trobarkis, der älteste im Arbolyrikum vertretene Dichterbaum (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Thomas Theobald Joost, experimenteller Baumdichter (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Der Baumdichter und Schattenspiel-Altmeister Zoltan Siebenschön (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Knud Knudsen, Dichterbaum aus Groß Leuthen (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume) Ricarda Schultz-Liliencron, Baumdichterin und Goldschmiedin (Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume)

Und nun sind Sie wahrscheinlich neugierig geworden, was denn die Baumdichterinnen und Baumdichter mit ihren bürgerlich anmutenden Namen so schreiben, und wie man sich ein Werk der Baumliteratur vorzustellen hat. Nun, dann folgen Sie einfach dem unten stehenden Link und lesen Sie ein beispielhaftes Baumgedicht in der Übersetzung von Professor Mingau. Dazu finden Sie auch das Porträt des Verfassers sowie dessen Lebenslauf.

Bildbestellung

In Kürze finden Sie hier eine Übersicht über alle verfügbaren Baumdichterporträts mit der Möglichkeit, diese und die dazugehörigen Texthefte direkt online zu bestellen. Wenn Sie bereits jetzt am Kauf eines oder mehrerer Bilder interessiert sind, nehmen Sie am besten über das unten stehende Formular Kontakt zur Professor Mingau auf, oder kommen Sie zu einer der nächsten Veranstaltungen in Myer's Hotel, wo Sie die dort ausgestellten Bilder besichtigen und bei Interesse gleich mitnehmen können.

Die Baumdichterporträts werden fertig gerahmt in einem schlichten Fichtenholz-Rahmen (Rahmengröße 40x60 cm) angeboten. Sie können die erworbenen Bilder also sofort in Ihren Räumlichkeiten aufhängen.

Jedes Bild ist vom jeweils porträtierten Baumdichter auf dem Passepartout mit Bleistift signiert, die Fotoabzüge sind rückseitig von Professor Mingau signiert und numeriert. Zu jedem Bild gibt es gratis das elegant gestaltete Textheft mit einer Werkprobe und der Biographie des entsprechenden Dichterbaums sowie ein weiteres Textheft mit der Einleitung des Herausgebers zum „Arbolyrikum“ dazu.

Preis pro Bild: 120 €. Auf Wunsch kostenlose Lieferung innerhalb Berlins. Lieferung bzw. Versand in andere Orte nach Absprache. Rabatt beim Kauf mehrerer Baumdichterporträts nach Vereinbarung.

Die Texthefte können auch separat erworben werden, entweder als Einzelhefte zum Preis von 4 € pro Exemplar oder in einer Auswahl des Herausgebers, bestehend aus 7 Heften, die in einer von Professor Mingau signierten und numerierten, exklusiven „Arbolyrikum“-Holzkassette zum Preis von 30 € erhältlich sind.

Veranstaltungen

Die nächsten Veranstaltungen mit Professor Mingau:

Die unten genannten Veranstaltungen finden begleitend zur Ausstellung „Arbolyrikum - Galerie der dichtenden Bäume“
in Myer's Hotel, Metzer Str. 26, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, statt.

(Anreise: U2 - Senefelderplatz oder Tram M2 - Prenzlauer Allee/Metzer Straße).

Für 2016 sind bisher noch keine Veranstaltungen geplant.

Weitere Themen werden jeweils mit Rücksicht auf Publikumswünsche in das Programm einbezogen.

Bei allen Veranstaltungen besteht die Gelegenheit, Baumdichterporträts und Texthefte mit Werkproben verschiedener Baumdichter vor Ort zu besichtigen und zu erwerben.

Videoimpression: Professor Mingau doziert, singt und liest in Myer's Hotel Berlin

Kontakt, Impressum

Kontaktformular

Haben Sie Fragen, Anregungen, Kommentare, Literaturhinweise, Gedichte, Erfahrungen, Gedanken zum Thema Baumphilologie? Interessieren Sie sich für ein Studium oder eine wissenschaftliche Mitarbeit am Lehrstuhl für Baumphilologie und Theorie des Polterns? Möchten Sie einen eigenen Forschungsbeitrag auf dieser Seite veröffentlichen, ein künstlerisches Projekt im Rahmen der Baumphilologie starten, Sponsor/in werden oder das "Arbolyrikum" in Ihrer Galerie bzw. Ihren Räumlichkeiten ausstellen?

Bitte zögern Sie nicht, über das hier bereitgestellte Formular direkt mit Professor Mingau in Kontakt zu treten.

Oder kontaktieren Sie den Autor dieser Website!***

***Robert Mingau (Kontaktdaten siehe rechte Spalte):

Robert Mingau ist der Schöpfer und Darsteller der Kunstfigur Professor Mingau, aber nicht mit dieser identisch. Er besitzt weder einen Professorentitel noch die magische Fähigkeit, Bäume zu verstehen. Dennoch versucht er jederzeit gern, Ihre baumphilologischen Fragen stellvertretend für Professor Mingau so gut wie möglich zu beantworten.

Neben seinen Auftritten als Baumphilologie-Professor ist Robert Mingau auch als Repräsentant des Klabautermanns und des Weihnachtsmanns zu erleben und bietet ein umfangreiches Repertoire an Kinderprogrammen und interaktiven Spielaktionen für Kinder und Erwachsene an. Näheres dazu finden Sie unter www.klabauter-berlin.de.

Verantwortlich für den Inhalt:

Robert Mingau

Florastr. 34 A, 13187 Berlin

Deutschland | Germany | Alemania

Telefon: (030) 55 49 16 97

E-Mail: info@professor-mingau.de

Steuernummer: 35/445/60544, Finanzamt Pankow/Weißensee

Konzeption, Text, Design:

© 2015 Robert Mingau

(Arbolyrikum) Immerhin hatte ich das Glück, unter den mir bekannt gewordenen Baumdichtern nicht wenige Gelehrte zu treffen, die mir unverblümte Einsicht in ihre Zweigbibliotheken gewährten und mir auch persönlich einige Grundkenntnisse der Weltliteratur der Bäume einpflanzten. Ein besonderes Problem bei diesen Begegnungen war natürlich zunächst die sprachliche Verständigung und die Übersetzung, denn ebenso wie die Dichtung der Bäume ist auch deren Sprache für den heutigen menschlichen Wissensstand terra incognita. Das Baumhochdeutsche ist der mir vertrauten Muttersprache, dem Deutschen, gleichzeitig so ähnlich und so fremd, dass oftmals ein Text, der einerseits augenblicklich das Gefühl spontanen Verstehens hervorruft, andererseits im Verlauf des konkreten Übersetzungsversuches unüberwindbare Hemmungen auslöst, indem er sich in einen Nebel des Missverständnisses und des Zweifels zurückzuziehen scheint. Hinzu kommt, dass bislang keinerlei Erfahrungen oder Hilfsmittel für die Aneignung und Übersetzung dieser Sprache zur Verfügung stehen.